Dr. Susanne Huber

Researcher für Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Moderne seit 1800 am IKFK, Assoziierte am Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Tel +49 (0) 421 218 677 11
hubers(at)uni-bremen.de


Kurzbiografie:

Kunstwissenschaftlerin, Studium der Kunstgeschichte im Globalen Kontext und Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin

Seit 2022 Researcher für Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen

2021–2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Publikationen und Sammlung am Museum Brandhorst, München

2021 Promotion an der Freien Universität Berlin

2020–2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Institut für Kunstwissenschaften (Elternzeitvertretung)

2017–2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt „Ästhetik des Begehrens. Gegenhegemoniale Visualisierungen von Körpern, Sexualität und Geschlecht“, Kunsthistorisches Institut, Freie Universität Berlin

2016 Studio Manager bei Monica Bonvicini, Berlin

2015 Voluntariat und Beraterin bei GeSK Berlin, Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Kommunikation

2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“, Freie Universität Berlin

Lehraufträge und wissenschaftliche Mitarbeit an verschiedenen Universitäten und Hochschulen (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Universität der Künste Berlin, Universität Zürich)

Mitarbeit in verschiedenen Publikations- und Ausstellungsprojekten


Forschungsschwerpunkte:

Kunst und Kultur seit der Moderne im globalen Kontext; Theorien und künstlerische Strömungen der Postmoderne; Feminist-, Postcolonial- und Queer Theory innerhalb der Kunstwissenschaften; Geschichte und Theorien der Fotografie; Politiken der Repräsentation und Subjektkonstitutionen im visuellen Feld; künstlerische Verhandlungen von Geschlecht und Sexualität mit intersektionalen Perspektiven



Publikationen:
Monografien und Herausgaben


Ambivalent Work*s: Queer Perspectives and Art History, zus. m. Daniel Berndt und Christian Liclair, Zürich 2023 (im Erscheinen).

Vom Konsum des Begehrens. Appropriation Art, Sex Wars und ein postmoderner Bilderstreit. Berlin 2022.

Mitherausgeberin der Reihe „OYSTER. Feminist and Queer Approaches to Arts, Cultures, and Genders“, zus. m. Änne Söll und Hongwei Bao, De Gruyter, Berlin.

Aufsätze:

Masculinity as a Joke: Gender Below the Binary in Catherine Opie’s Being and Having, in: Under Construction: Kunst, Männlichkeiten und Queerness seit 1970, hg. v. Katharina Boje, Änne Söll, Maike Wagner, Berlin 2023.

Boundary Issues: Distance and Distinction in Lutz Bacher’s “Sex with Strangers”, in: 21: Inquiries into Art, History, and the Visual, Themenheft “Bleib mir vom Leib: Ethik und Ästhetik der Distanz“, hg. v. Anna Degler und Jan von Brevern, Herbst 2023.

Pushing Buttons: Que(e)rulieren als Privileg, in: QUEERulieren! Praktiken des Störens in Kunst/Medien/Wissenschaft, hg. v. Oliver Klaassen, Andrea Seier; unter Mitwirkung von Lena Radtke, Berlin 2023.

«A desire to create new contexts» – Queere Ansätze in der Kunstgeschichte, zus. m. Daniel Berndt, in: Kritische Berichte 1.23, 2023, S. 66–78.

Life Ain’t Easy for a Boy Named Sue. Susanne Huber on Casey Kauffmann and John de Leon Martin at Human Resources, LA, Aug 6–20, 2022, in: Texte zur Kunst, online, Sept 16, 2022.

Dissonanzen, Resonanzen: Queerness in der Kunstgeschichte als produktiver Störfaktor, zus.m. Daniel Berndt, in: Brand-New-Life, Magazin für Kunstkritik, 20.06.2021, https://brand-new-life.org/b-n-l-de/dissonanzen-resonanzen/

Snaps From a Queer Angle, 4-teilige Beitragsserie zum Blog ‚Still Searching‘ des Fotomuseum Winterthur, 5.08.–30.09.2020, https://www.fotomuseum.ch/de/explore/still-searching/authors/157289_susanne_huber

fierce pussy, in: Aesthetics of Resistance, Pictorial Glossary, The Nomos of Images, 15.November 2016, https://nomoi.hypotheses.org/925

about feet, in: 25 Karat - Goldrausch 2015 : Nike Arnold, Detel Aurand, Raluca C. E. Blidar,Juliane Henrich, Christin Kaiser, Ezgi Kilinçaslan, Anne Kollwitz, Birgit Krause, Linda Kuhn, Eva Maria Salvador, Juna Schulz, Cosima Tribukeit, Sarra Turan, Vidal & Groth, Dagmar Weiß;[anlässlich der Ausstellung 25 Karat - Goldrausch 2015, Studio 1 im Kunstquartier Bethanien,9. – 25. Oktober 2015, Berlin], hg. v.: Goldrausch Künstlerinnenprojekt, FrauennetzwerkBerlin e.V., Berlin 2015, S. 280.

Prof. Dr. Insa Härtel

Assoziierte am Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

 

https://insahaertel.de/

insa.haertel(at)kunstuni-linz.at

 

 

Kurzbiografie:

 

Studium der Psychologie (Hauptfach), Kunstgeschichte und Soziologie (Nebenfächer),

Promotion zum Thema Zur Produktion des Mütterlichen (in) der Architektur (1999).

 

1991–1993 Studienstipendium der Frauen-Anstiftung.

 

1994–1997 Promotionsstipendium der Frauen-Anstiftung / Heinrich-Böll-Stiftung.

 

1998 Promotionsstipendium des Graduiertenkollegs Psychische Energien bildender Kunst, Kunstgeschichtliches Institut, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/M.

 

1999 Förderung durch die Hamburg Rotary-Stiftung.

 

1999 Postdoktorandenstipendium des Graduiertenkollegs Ästhetische Bildung, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg.

 

1999-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen, Koordination der Bremer Studienphase der Internationalen Frauenuniversität (ifu).

 

2001 Wissenschaftliche Geschäftsführung des Zentrum Gender Studies (ZGS), Universität Bremen.

 

2002–2007 Wissenschaftliche Assistentin (C1) Universität Bremen.

 

2008 Habilitation zum Thema: Transformationen symbolisch-autoritativer Dimensionen: Entwürfe von Autorschaft und Handlungsmacht (erschienen bei transcript: Symbolische Ordnungen umschreiben. Autorität, Autorschaft und Handlungsmacht, Bielefeld 2009). Venia legendi für das Fachgebiet Kulturwissenschaft.

 

2009–2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters.

 

2010 Wissenschaftliche Angestellte/Dipl.-Psychologin im Jugendpsychologischen/-psychiatrischen Dienst (JPPD) der Stadt Hamburg.

 

2010–2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft/Kunstpädagogik, Universität Bremen, DFG-Projekt zum Thema "Übergriffe" und "Objekte": Bilder und Diskurse kindlich-jugendlicher Sexualität. Laufzeit des Projekts bis 10/2013.

 

2017/2018 Tätigkeit im Trauma-Therapiezentrum „Ankerland“, Hamburg

 

2012-2022 Prof. für Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Kulturtheorie und Psychoanalyse, International Psychoanalytic University Berlin (IPU).

Aktuell: Tätigkeit als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in niedergelassener Praxis (BAG)

Aktuell: Permanent Senior Research Fellow an der Kunstuniversität Linz, Abteilung Kulturwissenschaft

Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Konzeptionen kultureller Produktion, Raum/Phantasmen, psychoanalytische Kunst- und Kulturtheorie, Sexualitäts- und Geschlechterforschung.

Vollständige Publikationsliste: https://insahaertel.de/index.php/publikationen/

 

 

Dr. habil. Christiane Keim (i.R.)

Lektorin am IKFK, Assoziierte am Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender

Tel +49 (0) 421 218 67711

keim(at)uni-bremen.de


Kurzbiografie:

Kunstwissenschaftlerin, Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an der Philipps-Universität Marburg.

Seit 2010 Lektorin am Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen.

2004 Habilitation an der TU München.

Lehraufträge an verschiedenen Universitäten und Hochschulen, wissenschaftliche Honorarkraft bei Forschungs- und Ausstellungsprojekten.

1994–2005 Redaktionsmitglied von FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur.

1991–1995 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der TU München.

1989–1991 Mitarbeiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Abteilung Denkmalschutz. Erstellung der Denkmalliste für den Bezirk Berlin-Zehlendorf, Konzeption der Denkmaltopographie Berlin-Zehlendorf.

1988–1989 Wissenschaftliches Volontariat im Deutschen Architekturmuseum Frankfurt/Main.

Konzeptionelle und organisatorische Aufgaben bei verschiedenen Ausstellungsprojekten.

1987 Promotion im Fach Kunstgeschichte mit einer Arbeit zur Stadtbauplanung im Klassizismus.

 

Forschungsschwerpunkte:

Kunst und Architektur der Moderne, Erinnerungskultur/en, Geschlecht und Raum, Mensch-Tier-Beziehungen in Kunst und Kultur, insbesondere im Bereich des Wohnens. Forschungsfeld: wohnen+/-ausstellen.

 

Publikationen: 
Monografien und Herausgaben:

Wohn/Raum/Denken. Politiken des Häuslichen in Kunst, Architektur und visueller Kultur, gemeinsam mit Katharina Eck, Johanna Hartmann und Kathrin Heinz. Bielefeld: transcript (Schriftenreihe wohnen +/– ausstellen Band 5) (im Erscheinen).

Heim-Tier. Tier-Mensch-Beziehungen im Wohnen, gemeinsam mit Silke Förschler und Astrid Silvia Schönhagen. Bielefeld: transcript 2019 (Schriftenreihe wohnen +/– ausstellen Band 6).

Architektur im Film. Korrespondenzen zwischen Film, Architekturgeschichte und Architekturtheorie, gemeinsam mit Barbara Schrödl, Bielefeld: transcript 2015.

Visuelle Repräsentanz und soziale Wirklichkeit. Bild, Geschlecht und Raum in der Kunstgeschichte. Festschrift für Ellen Spickernagel, hg. von Christiane Keim, Ulla Merle, Christina Threuter, Herbolzheim: Centaurus 2001.

RaumStationen. Kulturwissenschaftliche Beiträge zu Konzeptionen von Geschlecht, Architektur und Raum [Themenheft]. FrauenKunstWissenschaft, Dezember 1996.

 

Aufsätze (Auswahl):

Wohnen als interspecies relationship, gemeinsam mit Silke Förschler und Astrid Silvia Schönhagen. In: Heim/Tier. Tier-Mensch-Beziehungen im Wohnen, hg. von Silke Förschler, Christiane Keim und Astrid Silvia Schönhagen, Bielefeld: transcript 2019, S. 9–30.

Neue Wohnung – Neuer Mensch. In: Bauhaus/documenta. Vision und Marke, hg. von Birgit Jooss, Philipp Oswalt, Daniel Tyradellis, Leipzig: Spectormag GbR 2019, S. 161–164.

„So etwas wird uns Mädeln nirgends so geboten wie hier“. Paris und die Professionalisierung von Künstlerinnen um 1900. In: À la recherche: Hermine David, hg. von Aneta Palenga und Annett Reckert, Städtische Galerie Delmenhorst 2018, S. 59-69.

Meisterhäuser – Musterwohnungen. Zur medialen Inszenierung von Architektenhäusern in den 1920er Jahren. In: Selbstentwurf. Das Architektenhaus von der Moderne bis zur Gegenwart, hg. von Dietrich Boschung und Julian Jachmann, Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2018, S. 117-142.

Vom Durchqueren der Geschichte/n. Gedächtnisformationen und Erinnerungspolitiken als Reibungsfläche künstlerischer Interventionen/Engl. Fassung: Traversing History/ies. Memory formations and politics of remembrance as a source of friction for artistic interventions. In: Pia Lanzinger. Selected works 1997–2014, hg. von Pia Lanzinger, Nürnberg: Verlag für Moderne Kunst (im Erscheinen).

Wohnhöhlen und Beduinenzelte. Die Metapher des „Wilden“ im Display der Ateliers von Ernst Ludwig Kirchner vor dem Ersten Weltkrieg. In: Wilde Dinge in Kunst und Design. Aspekte der Alterität seit 1800, hg. von Gerald Schröder und Christina Threuter, Bielefeld: transcript Verlag 2017, S. 60-78.

Stadtkronen – systematisch siedeln. In: Moderne Typen, Fantasten und Erfinder: zur angewandten Moderne in Sachsen-Anhalt 1919-1933, hg. von Claudia Perren, Torsten Blume, Alexia Pooth, Bielefeld/Berlin: Kerber Verlag 2016, S. 98-117.

Im Zeichen der Neuen Frau: Moderne, Weiblichkeit und Großstadtdiskurs in der Weimarer Republik. In: maybrief 44, September 2016, S. 4-7.

„Neue Welten der Sichtbarkeit schaffen“. Der Lehrfilm „Frankfurter Küche“ als Teil der medialen Repräsentation des Neuen Frankfurt in den 1920er Jahren. In: Architektur im Film. Korrespondenzen zwischen Film, Architekturgeschichte und Architekturtheorie, hg. von Christiane Keim und Barbara Schrödl, Bielefeld: transcript 2015, S. 69-89.

Im richtigen Leben ankommen. Alison und Peter Smithsons „Solar Pavilion“ in Fonthill und das Vorführen der „Kunst des Bewohnens“. In: Wohnen Zeigen. Modelle und Akteure des Wohnens in Architektur und visueller Kultur, hg. von Irene Nierhaus, Andreas Nierhaus, Bielefeld: transcript 2014, S. 223-243 (Schriftenreihe wohnen +/-ausstellen Band 1).

Performative Räume – Verführerische Bilder – Montierte Blicke. Zur Konstruktion von Geschlecht im Interieur. In: Das Design der Gesellschaft, hg. von Stephan Moebius und Sophia Prinz, Bielefeld: transcript 2012, S. 143–162.

Der Erinnerung einen Raum geben: Nation und Krieg im Gedächtnismedium Kunst. In:Erinnerungsräume. Architekturen des Krieges, hg. von Anna Bulanda-Pantalacci und Christina Threuter, Trier: Kliomedia 2009, S. 22–33.

Anordnungen und Gegenüberstellungen: Weiblichkeit und Mode im medialen Diskurs der Architekturavantgarde. In: Erblätterte Identitäten: Mode – Kunst – Zeitschrift, hg. von Antje Krause-Wahl und Susanne Holschbach, Marburg: Jonas 2006, S. 81–88.

Meisterwerke oder Alltagsräume? Aspekte eines genderorientierten Umgangs mit Baudenkmälern. In: Veröffentlichung der Fachtagung Gender-Aspekte in der Denkmalpflege, Landschafts-Verband-Rheinland: Köln 2004.

Die intelligente Schürze oder Digitalization Takes Command. In: räumen. Baupläne zwischen Raum, Visualität, Geschlecht und Architektur, hg. von Irene Nierhaus und Felicitas Konecny, Wien: Selene 2002, S. 161–180.