Dr. Kathrin Heinz
Leiterin und Geschäftsführerin des Mariann Steegmann Instituts
Kunst & Gender
Tel +49 (0)421 218 69711
k.heinz@msi.uni-bremen.de
Kurzbiografie
Kunstwissenschaftlerin, Studium der Kunstwissenschaft/Kunstpädagogik und Deutsch für das Lehramt an der
Universität Bremen, 1. Staatsexamen (1996) mit einer Arbeit zu Die Künstlerin und ihr Spiegelbild. Maria Lassnigs Selbstporträts im Vergleich.
Von 1996-2001 Wissenschaftliche
Geschäftsführerin des Zentrums
Gender Studies, Universität Bremen.
Von 1999-2005 Wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik. Initiierung, Konzeption und Organisation zahlreicher interdisziplinärer Veranstaltungen u.a. der Symposienreihe Im (Be)Griff des Bildes 1-3 von 2001 bis 2003 für das Künstlerhaus Bremen gemeinsam mit Dorothee Richter und Sigrid Adorf und des Symposiums Roland zum Anlass: Helden, Supermänner, Soldaten… Kommentare zu mythischen Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert an der Universität Bremen gemeinsam mit Irene Nierhaus.
2006-2009 Stipendium der Mariann Steegmann Stiftung. Promotion zu Heldische Konstruktionen. Von Wassily Kandinskys Reitern, Rittern und heiligem Georg (2010, Veröff. in Vorbereitung).
Seit 2009 Leiterin und Geschäftsführerin des Mariann Steegmann Instituts. Kunst & Gender.
Seit 2005 Mitherausgeberin von FKW// Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur (Jonas Verlag, Marburg).
Forschungsschwerpunkte:
Kunst- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Konzeptionen von Künstler- und Autorschaft in der Moderne, Geschlechterforschung, Körpergeschichte und Subjektkonstruktionen, Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen
Publikationen:
Herausgaben:
Subjekt und Erkenntnis. Einsichten in feministische Theoriebildung. Projekt feministische Theorien im Nordverbund (Hg.). Opladen: Leske und Budrich 2000; Feministische Forschung - Nachhaltige Einsprüche. Gemeinsam mit Barbara Thiessen. Opladen: Leske und Budrich 2003; Im (Be)Griff des Bildes. Gemeinsam mit Dorothee Richter und Sigrid Adorf als Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 35/Juli 2003; Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart. Gemeinsam mit Irene Nierhaus. Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41/Juni 2006; Selbst im Bild. Kulturelle Versprechungen. Gemeinsam mit Insa Härtel. Themenheft von FKW. Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Heft 50/Dezember 2010.
Beiträge:
Putzfrau, Malerin, Prima Ballerina. Gespräche über Körperporträts. Gemeinsam mit Ilse Modelmog und Barbara Thiessen. In: Zentrum für feministische Studien, Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (Hg.): Körperdiskurse
und Geschlecht. Vorlesungen zur Frauen- und Geschlechterforschung, Opladen: Leske und Budrich 2002, S. 117-152; Der Drachenkämpfer Wassily Kandinsky. Über Helden und ihre Verbindungen. In: Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundertshundert und in der Gegenwart. Gemeinsam mit Irene Nierhaus. Themenheft von Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41, Juni 2006. S. 35-50; „[ich]“: Funktionen des Autobiographischen in der Kunstgeschichte. In: FKW. Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, Themenheft Standort[e]: Gender – Bild – Politik, Heft 44, Dez. 2007;
Territorialakte des Künstlers. Über den Einsatz des heiligen Georg in Kandinskys Bildräumen. In: Irene Nierhaus, Josch Hoenes, Annette Urban (Hg.): Landschaftlichkeit. Forschungsansätze zwischen Kunst, Architektur und Theorie, Berlin 2010, S. 137-147.
Prof. Dr. Irene Nierhaus
Leiterin des Mariann Steegmann Instituts. Kunst & Gender,
Professorin für Kunstwissenschaft
und Ästhetische Theorie,
Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik
Tel +49 (0)421 218 67710
nierhaus@uni-bremen.de
Kurzbiografie
Kunstwissenschaftlerin, Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Wien und Rom.
Dissertationsförderungspreis der Stadt Wien 1988; Promotion 1989; 1992-96 Universitätsassistentin am Institut für Kunstgeschichte der Technischen Universität Graz;
1993 Wissenschaftsstipendium der Stadt Wien;
Forschungsassistentin bei verschiedenen Forschungsprojekten des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung, sowie des Wissenschaftsfonds der österreichischen Nationalbank.
1997 – 1999 Charlotte-Bühler-Stipendiatin des Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung; Habilitation an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg, 2000.
Zwischen 1999 und 2002 Gast- und Vertretungsprofessuren an der Gesamthochschule Kassel, an der Universität für Angewandte Kunst, Wien und an der Universität Trier.
Weitere Lehre an Universitäten, Technischen Universitäten und Kunsthochschulen, u.a. in Wien, Graz, Linz, Oldenburg. Seit 2002 Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetische Theorie an der Universität Bremen.
Forschungsschwerpunkte zur visuellen und räumlichen Kultur, insbesondere zu Beziehungen zwischen Kunst, Architektur und bildnerischen Medien des 19. und 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen. Geschichte und Theorie zum Verhältnis von Bild und Raum. Beide werden als ästhetische, kulturelle, soziale und politische Anordnungsgefüge gedacht, in denen auch Autor-, Betrachter- oder Bewohnerschaft artikuliert wird. Medientransversale und theoretisch orientierte Studien in kulturwissenschaftlicher Kontextbildung. Geschlechterforschung.
Mitgliedschaften u.a.: Editorial Board „Interiors: Design, Architecture, Culture“ Journal/Kingston UK
Publikationen (Auswahl):
Monografien und Herausgabe:
Kunst-am-Bau im Wiener kommunalen Wohnbau der fünfziger Jahre, Wien: Böhlau 1993;
Arch6: Raum, Geschlecht, Architektur. Wien: Sonderzahl, 1999; Margarete Schütte-Lihotzky: Ricordi dalla restistenza – la vita di una donna architetto 1938-1945. Firenze: Alinea, 1997; Raum + Geschlecht: Kunstwissenschaftliche Online-Bibliografie zu Geschlechterstrukturen in Raum, Architektur, sowie deren Bildmedien zwischen 1989 und 2003 und 2004 bis 2008 in der deutschsprachigen, italienischen und französischen Forschungsliteratur. Mitarbeit M. Hövelmeyer, M. Walkowska, Annette Urban, Josch Hoenes; Urbanografien: Stadtforschung in Kunst, Architektur und Theorie/ gemeinsam mit Elke Krasny. Berlin, Reimer, 2008; Landschaftlichkeit zwischen Kunst, Architektur und Theorie/ Hg. gemeinsam mit Josch Hoenes und Annette Urban, Berlin, Reimer 2010.
Beiträge:
Munitionen des Hauses: Zur Diskursivierung der Grenzen des Privaten I, in: „Kunstgrenzen: Funktionsräume der Ästhetik in Moderne und Postmoderne/ hrsg. v. Alice Bolterauer, Elfriede Wiltschnigg. Wien Passagen, 2001, S. 199-212 (Studien zur Moderne 16); Schwellen. Von der Dingfülle zur Materialdichte. In: Ecker, Gisela, u.a. (Hg.): Dinge-Medien der Aneignung. Grenzen der Verfügung. Königstein/Ts.: Helmer, 2002. S. 17-36; BIG-SCALE. Zum Dispositiv von superlativem Blick und großem Raum, in: RÄUMEN. Raum, Geschlecht, Visualität und Architektur. (Hg.) Irene Nierhaus, F. Konecny. Wien, Selene, S. 117-145; Wand-Bild-Schirm. Zur Bildräumlichkeit der Moderne, in: Medien der Kunst: Geschlecht, Metapher, Code. Beiträge der 7. Kunsthistorikerinnen-Tagung in Berlin 2002. Hrsg. von Susanne von Falkenhausen, Silke Förschler, Ingeborg Reichle, Bettina Uppenkamp, Marburg, Jonas, S. 122-132; Raumgrafik: Mediale Differenzen, in: „Die Freiheit der Anderen“ Festschrift für Viktoria Schmidt-Linsenhoff/ hrsg.v. Annegret Friedrich. Marburg, Jonas. S.119-125; Statt/Stadt Rom: Zu Mitte und Rand im Rom der Moderne, in: Imaginäre Architekturen. Raum und Fiktion in Kunst und Gestaltung/ hg. Anette Geiger u. a. Berlin: Reimer 2006, S. 47-64; Der Held ist eine (männliche) Auf-Zeichnung. Vorwort, in: Helden. Mythische Kämpferfiguren im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart/ gemeinsam mit Kathrin Heinz. Themenheft der Halbjahreszeitschrift Frauen Kunst Wissenschaft, Heft 41, Juni 2006. S.4-10; Rahmenhandlungen. Zuhause gelernt. Anordnungen von Bild, Raum und Betrachter, in: Kunst, Museum, Kontexte: Perspektiven der Kunst- und Kulturvermittlung. Hg. Viktor Kittlausz, Winfried Pauleit. Bielefeld: Transcript, 2006, S.55-73; Staatskörper und Stadtkörper. Offentliche Stadträume der Moderne als heteronormative Anordnungen, in: Sex und die Stadt/ hrsgg. v. Susanne Anna. Ostfildern, Hatje, 2008, S. 23-44; Grün/Plan: Landschaft und Re-Territorialisierung im Wohnbau des Wiederaufbaus, in: „Die Stadt von Morgen“. Beiträge zu einer Archäologie des Hansa-Viertels Berlin/ hrsg. von Annette Maechtel und Katrin Peters. Köln, König, S. 66-77; Urban Soap: Stadtgeschichte(n) in Mythensorten am Beispiel Rom, in: Heidemarie Uhl und Monika Sommer: Alt-Wien. Spannungsfeld urbaner Identitäten. Innsbruck: Studienverlag, 2009, S. 167-188; The Modern Interior as Geography of Images, Spaces and Subjects: Mies van der Rohe´s and Lilly Reich´s Villa Tugendhat 1928-1931, in: Designing the Modern Interior: From the Victorians to Today/ Ed. Penny Sparke, Anne Massey e.a. Oxford, New York: Berg, 2009, S. 107-118; Pastor/ale das soziale Grün als biopolitischer Raum, in: Politische Raumtypen. Zur Wirkungsmacht öffentlicher Bau- und Raumstrukturen im 20. Jahrhundert. Kunst und Politik Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft. Band 11/2009/ Hg. Ernst Seidl; Body, Order and Border “Ein-Richtung” as biopolitical procedures in housing after 1945, and their critique in the visual media of the 1960s, In: Images of the Body in Architecture. Anthropology and Built Space, Hg. Jaspar Cepl, Kirsten Wagner. Berlin (im Erscheinen). Landscapeness as social primer and ground: visual and spatial processes between biopolitics, habitation and the body, in: Space-Resolution Hg. Peter Mörtenböck, Helge Mooshammer, Bielefeld Transcript (im Erscheinen).
